Netzwerk Receiver – Ratgeber und Tipps

netzwerk receiver testNetzwerk Receiver haben einige Vorteile, die je nach Umständen für den Käufer sehr interessant sein können. In diesem Beitrag erfahren Sie alles, was sie über Netzwerk Receiver wissen müssen und wie diese genau funktionieren. Zusätzlich stellen wir in diesem Netzwerk Receiver Vergleich beliebte Produkte vor, die sehr empfehlenswert sind und sich durch Qualität und positive Kundenerfahrungen auszeichnen. Außerdem gehen wir auf die Vor- und Nachteile sowie die technischen Produktdetails der jeweiligen Produkte ein.

Netzwerk Receiver, die von Kunden empfohlen werden

Zu den 3 Produkten, die Sie oben sehen können, liegen zahlreiche Netzwerk Receiver Tests und Erfahrungsberichte vor. Die Produkte haben wir zwar nicht selber getestet, dennoch kannst du dir mal ein Bild von anderen Testberichten machen.

Technisat Digit isio S2 Netzwerk Receiver

Bei dem Digit Isio S2 handelt es sich um einen etwas günstigeren Satelliten Receiver. Dieser kann vor allem mit einem starken Gesamtpaket zu einem fairen Preis überzeugen. Bild- und Tonqualität werden bei diesem Gerät hervorragend wiedergegeben. Die Menüführung ist sehr einfach und die Qualität und Verarbeitung hochwertig. Der Receiver ist netzwerkfähig und konnte in 4 verschiedenen Testberichten mit einem durchschnittlichen Urteil von „Sehr gut (1,6)“ abschneiden. Die Tester waren mit dem Gerät äußerst zufrieden – ähnlich wie die zahlreichen Kunden, welche das Gerät erworben haben.

Technisat TechniStar S3

Beim Satelliten Receiver TechniStar S2 handelt es sich ebenfalls um ein Produkt aus dem Hause TechniSat, welcher vor allem für sparbewusste sehr interessant ist. Zwar kann das Gerät von den Funktionen und der Qualität nicht beim Digit Isio S2 beispielsweise mithalten, bietet dennoch sehr ordentliche Leistungen zu einem unschlagbaren Preis. Aufgrund der Popularität gibt es auch zu diesem Produkt zahlreiche Netzwerk Receiver Testberichte. Unter 8 verschiedenen Testberichten erzielte der Receiver die Note Gut (2,0). Die Stiftung Warentest hat das Gerät unter anderem mit der Note „1,7“ bewertet. Netzwerk- und Internetfunktionen funktionieren einwandfrei und Bild sowie Ton sind ebenfalls sehr zufrieden stellend.

Etwas Theorie zum Netwerk Receiver

Netzwerk Receiver sind in der Lage, Daten von einem PC über ein Heimnetzwerk zu empfangen. Der Prozess des Netzwerkempfangs und der Ausgabe in hörbarer Qualität wird auch Streaming genannt, in außerdem sichtbarer Qualität AV Streaming. In der Computersprache ist der Netzwerk Receiver der Streaming-Client und der PC der Streaming-Server. Der große Vorteil des Streamings ist die Datenausgabe in Echtzeit. Diese Sofortübertragung genießen beispielsweise Fußballfans, wenn sie beim Live-Spiel einen Torschuss sofort statt erst in ein paar Minuten ansehen können. Hinsichtlich der Netzwerkfähigkeit gibt es zwei Arten von Netzwerk Receivern: kabelgebundene Geräte und WLAN Modelle. Beide haben Vor- und Nachteile. Ein Modell mit Kabelanschluss erfordert das Verlegen von zum Teil langen Kabeln. Dafür ist das Streaming nahezu störungsfrei. WLAN Varianten arbeiten via Funk, was hinsichtlich des Einbauaufwandes wesentlich einfacher ist. Allerdings kann es aufgrund der Räumlichkeiten, anderer Netzwerkgeräte in der Nähe oder zu schwachen Funkzeiten Störungen geben.

Technologien und Features

Zur Technologie aller Netzwerk Receiver gehören bei allen Modellen mindestens:

  • Eine oder mehrere Netzwerk-Schnittstellen
  • Ein in das Netzwerk integrierter Computer
  • Ein netzwerkfähiger Fernseher
  • Eine Festplatte mit großem Speicher zum Zwischenspeichern der Empfangsdaten vor der Ausgabe am Endgerät
  • Für einheitlichen Datenaustausch DLNA oder Spotify oder AirPlay (abhängig vom Betriebssystem des PCs und der Art der gewünschten Datenübertragung)

Die Bezeichnung DLNA am Netzwerk Receiver bedeutet, dass die Daten von einem PC im Netzwerk mit gleicher Ausstattung in Heimkino-Qualität abgespielt werden, sowohl Musik als auch Filme. Spotify ist ein Musikstreaming-Dienst, der nicht auf jedem Netzwerkreceiver genutzt werden kann. Abonnenten dieser Streaming-Variante finden beim Abschluss ihres Spotify Abos direkt beim Anbieter die Hinweise, welches Receiver-Modell für den Empfang geeignet ist. Mit der Angabe AirPlay beschreiben die Hersteller Netzwerk Receiver, die mit der Apple-Software iTunes kompatibel sind. Bei einem solchen Gerät ist die Hardware zugleich die Steuereinheit, und es muss keine zusätzliche Software angeschafft werden. Vor allem für Mediadaten via WLAN bietet AirPlay eine sehr schnelle WLAN Übertragung.

Auf diese Details sollten Sie beim Kauf eines Netzwerk Receivers achten

Der beste Netzwerk Receiver kann nur so gute Arbeit leisten wie die Technik, die ansonsten im Netzwerk vorhanden ist. Für eine optimale Ausgabequalität sollten Sie daher auf diese Aspekte beim Kauf achten:

1. Sound und Netzwerktechnik

Heutige Filme und Musikdaten können mit dem richtigen Heimkino beinahe wie live angehört werden. Dabei klingt das mit den richtig verteilten Lautsprechern so, als käme der Ton von überall im Raum. Als ergänzende Empfangstechnik für Sound werden in der Nähe der Sitzplätze Lautsprecher verteilt. Damit aus diesen das gewünscht vielfältige Geräusch erklingt, besitzt der entsprechende Netzwerkreceiver diejenige Verarbeitungs-Software, die Ton- und Bildsignale in verarbeitet und zentral steuert. Erst diese Kombination lässt akustisch eine Straßenbahn durch das Wohnzimmer bimmeln oder einen Schuss klangecht von der Seite hörbar machen.

2. Steuerzentrale und Raumbedingungen

Nicht jeder als Höchstleistungsmodell angepriesene Netzwerk Receiver kann halten, was der Hersteller verspricht. Vergleichen Sie vorab genau, welche Raumbedingungen bei Ihnen vorhanden sind und wählen Sie danach aus, ob Sie eine kabelgebundene Variante möglicherweise bevorzugen sollten. Vor allem in Altbauten und arg verwinkelten Räumen kann WLAN störungsanfällig funktionieren. Falls Ihr Heimkino des Öfteren den Raum oder den Standort wechseln soll, wären verlegte Kabel eine häufige Mühe – in diesem Fall sind Sie mit einem guten WLAN Modell besser beraten. Beziehen Sie in die Kaufauswahl auch die Speicherkapazität ein, die der Netzwerk Receiver haben muss. Musikdaten sind weniger umfassend wie komplexe Filmdateien. Falls Sie also ein begeisterter Film-Streamer sind, erhalten Sie diejenige Filmqualität Ihrer Wahl nur, wenn der Receiver im Netz die empfangenen Daten aus speicherstark verarbeiten und somit in brillanter Originalqualität ausgeben kann.

3. Lautsprecher und Betriebsart

Haben Sie einen Netzwerkreceiver speziell zum Filmeschauen angeschafft, dann muss er ausdrücklich in der Betriebsart dafür geeignet sein. Denn bei dieser Streamingform werden geeignete Receiver automatisch so eingestellt, dass der vordere, mittlere Lautsprecher am stärksten präsent ist. Beim Musikhören werden eher die äußeren Lautsprecher angesteuert, und für Spiele via Netzerk werden vor allem die Basslautsprecher in Szene gesetzt.

4. Raumklang

Auf Ihrem Receiver für den Netzwerkbetrieb finden Sie Aufkleber mit einer Symbolik für den Raumklang. Dies bedeuten die am häufigsten angebotenen Varianten:

a) Virtual Surround täuscht einen mehrdimensionalen Raumklang nur vor. Die beste Soundqualität erzielen solche Modelle in rechteckigen oder quadratischen Räumen mit möglichst wenigen Möblierungen.

b) Dolby Pro Logic II unterstützt mit analoger Technik sechs Kanäle (fünf Lautsprecher, ein Subwoofer). Für den Musikempfang kann dieser Raumklang nur bedingt eine gewünscht brillante Qualität bieten, bei Filmen ist das Raumklang-Erlebnis sehr gut.

c) DTS 5.1. und andere Dolby Surround Raumklänge sind Weiterentwicklungen dieser zwei erstgenannten Systeme. Allerdings müssen Netzwerkreceiver mit dieser Technik unbedingt viel Speicherplatz haben, damit die Signale ausreichend präzise verarbeitet und in bestem Raumklang wiedergegeben werden können.